Handlung

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Bild & Animation

Als Jubiläumsprojekt von Silver Link unter der Regie von Masafumi Tamura entstanden, zeigt sich die Serie in Puncto Optik mit einer ansehnlichen visuellen Leistung. Die Animationen wirken sauber, die CGI- Effekte fühlen sich fließend eingebunden an und die Hintergründe überzeugen mit satten Farbtönen. Sicherlich mögen weder Backgrounds, noch Charakter-Designs sehr originell sein, doch fällt der Gesamteindruck zumeist positiv aus. Das liegt zumeist aber auch an der geringen Bildgewalt, die sich uns zeigt. Der Anime – so komisch es klingt – profitiert stark von der eher geringeren Detaildichte, denn dadurch harmonieren auch die Render-Szenen deutlich besser mit den traditionellen Zeichnungen. Was auch auffällt, sind die geschickt genutzten Bildeffekte, die ein temporeiches Fahrgefühl erzeugen. Der ziemlich stark ausgeprägte Blur- Effekte im Zusammenspiel mit dem Bloom- und Liquify Filter sorgt dafür, dass die Hitze auf dem Asphalt auch ziemlich gut übermittelt werden kann. Der Anime überzeugt also nicht unbedingt mit viel Details oder frischen Designs, sehr wohl aber  mit seinen clever eingesetzten Effekten. Da zusätzlich auch die Bildqualität von Anime House als durchaus gut bezeichnet werden kann, erhaltet ihr mit Two Car: Racing Sidecar zwar kein bildgewaltiges Action Feuerwerk, aber eine sehr ansehnliche Sport-Serie.

 

Sound & Musik

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Content & Verpackung

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Inside Anime

Mit Two Car: Sidecar Racing gelangt eine Serie ins Programm von Anime House, die ein ziemliches Nischendasein fristen dürftet. Schließlich handelt es sich hierbei um einen Sport-Anime für Racing Fans. Nicht unbedingt alltäglich in unserem aller Lieblings-Hobby Anime. Eine Serie mit Motorsport Fokus dürfte sich demnach auch stark vom typischen Markt abheben. Das zeigt sich auch schon in den ersten Minuten, in denen uns das prall gefüllte Fahrerfeld präsentiert wird und somit schon deutlich wird, wie viele verschiedene Figuren uns erwarten. Vom geschichtlichen Aufbau gibt sich Two Car allerdings trotzdem sehr vertraut und erinnert an Serien wie Haikyu!!, Free! oder das noch recht frische Hanebado, die neben dem sportlichen Aspekt eben auch vor allem Alltagsthemen behandeln. Mit den beiden Teenagern Yuri Miyata und Megumi Meguro, die sich schon seit Kindheitstagen kennen und durch ihre Ähnlichkeiten öfters mal in Streit verfallen, hat man in Two Car auch schon das typische Slice- of Life Element. Nehmen wir also das offensichtliche vorweg – der Anime ist weit davon entfernt der  beste Serien-Event zu sein, den ihr finden werdet. Trotzdem und gerade deshalb, dürfte euch der Anime für gewöhnlich gut unterhalten. Denn der Anime versucht nicht krampfhaft ein rührseliges Drama zu schaffen, sondern fühlt sich zumeist wie ein “Feel- Good” Anime an, der euch schöne, leicht humorige Unterhaltung bietet. Was den Autoren auch gut gelingt, ist die Einführung in das Motorsport- Genre, um auch “Nicht-Fans” in die leidenschaftliche Autowelt zu entführen. Mit kurzen Backgrounds zur Insel-, Rennen- und Techniken des Motorsports fühlt sich der Anime sehr gekonnt erzählt an. Das trifft übrigens auch auf die intelligente Weise zu, wie hier die zahlreichen Charaktere eingeführt werden. Da nämlich mit der ersten Episode die Rennteilnehmer angekündigt werden, erhält man schon vorab eine kurze Übersicht auf die Charakterriege. Zwar wird man sich trotzdem kaum die Namen merken können, doch die Idee finde ich clever. Die fröhlich, leichtherzige Serie um ein ziemlich ungleiches, aber doch sehr ähnliches Duo und ihre kleinen Schwierigkeiten zum Ziel zu gelangen, ist ein schöner Zeitvertreib. Dafür sorgt der gute Mix aus quirligen Charakteren, interessanten Rennen und kleinen Comedy- Segmenten, die nicht zu plump wirken.

 

 

 

 

Nehmen wir also das offensichtliche vorweg – Two Car ist weit davon entfernt der beste Anime zu sein, den ihr je bewundern werdet, doch dürftet ihr für gewöhnlich gut unterhalten werden. Denn die Autoren bewältigen die heikle Aufgabe auch Nicht- Anhängern den Motorsport gekonnt näher zu bringen. Der Anime liefert auch Background- Infos über die Insel, ihre Rennen und allgemein die Techniken im Motor- Genre. Dadurch gelingt ein guter Eintritt in den beliebten Automobilsport. Da mit der ersten Episode auch die Rennteilnehmer angekündigt werden, wird ein cleverer Weg gewählt, um die üppige Charaktere- Bandbreite in den Anime einzubinden. Entgegen all der Widrigkeiten, die so ein Liebhaber- Anime mit sich bringt, sorgen die beiden quirligen Hauptcharaktere, ihren packenden Rennen und die kleinen Comedy- Segmente also für ein paar freudige Serien- Minuten.

 

Two Car kann man als Feel- Good Anime ansehen, der wenig Tiefe bietet, aber garantiert für gute Laune sorgt. Eben die perfekte Wohlfühlserie für den Sommer. Ihr solltet nur nicht zu viel erwarten. Und da es ohnehin an Alternativen mangelt, können Sport- Liebhaber ruhig mal einen Blick in den Anime werfen.

 

 

 

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